Die Musiktherapeutin | MMag. Doris Seyerlehner
Gemeinschaftspraxis | Kerensstraße 14/1 | 3100 St. Pölten
T +43 (0) 699 / 1405 1216 | <Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>
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Musiktherapie in St. Pölten

Was ist das?


Schon im Mamas Bauch sind wir mitten im Konzertsaal. Es umgeben uns gluckernde Darmgeräusche, Fruchtwasser(plätschern), pulsierende Herzschläge, Atemgeräusche, Stimmen, Klänge von Außen und vieles mehr.
 
Musik, Klänge, Geräusche, Melodien und Rhythmen begleiten uns von Anbeginn unseres Lebens.
Im Laufe des Lebens kann dieser ideale Konzertsaal / Klangraum verloren gehen. In der Musiktherapie kann ein für sich passender Klangraum / Konzertsaal wiedergefunden, erlebbar und gestaltet werden.

Ich verwende leicht zu spielende Instrumente wie z.B. verschiedenste Rasseln, Trommeln, Klangstäbe, Stabspiele, Körpertambura, Gitarre, OceanDrums, Kalimbas, Glöckchen, Flöten, Pfeifen, vieles mehr und die Stimme.

Sie können keine Noten lesen? Sie halten sich selbst für unmusikalisch? Sie glauben von sich, Sie können nicht Singen? Ich würde sagen: "Wunderbar!" Dann bringen Sie viele Bereiche mit, in denen Sie neue Wege entdecken und sich erspielen können. Daher sind keine „musikalischen“ Fähigkeiten oder Vorkenntnisse wie Notenlesen oder "ein Instrument spielen können" erforderlich.

Musiktherapie ist eine eigenständige, wissenschaftlich-künstlerische Therapieform, die sich am Erleben, an der Kreativität und am Ausdruck des Patienten / der Patientin orientiert.
Durch die Musiktherapie kann ein Zugang zu Gefühlen gewecken werden, der über Worte oft nicht erreicht wird. Sie kann alte Kraft, verschüttete Lust, Lachen, Mut zur Sehnsucht und Wagnis zur Zärtlichkeit hervorrufen.

Ziel der Musiktherapie ist nicht ein musikalisches Ergebnis, sondern immer die innere Beteiligung und Erfahrung. Je nach Zielsetzung kommen aktives Spielen, Singen oder Musikhören zum Einsatz.
Weitere gemeinsame Ziele können sein:
  • Wahrnehmung und Ausdruck eigener Gefühle und Bedürfnisse
  • Stärkung der eigenen Körperwahrnehmung
  • Aufbau und Förderung von Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
  • Verarbeitung von Traumata (Operation, Unfall, Geburt, u.v.m.)
  • Zeit für Entspannung
  • Förderung vorhandener Ressourcen
  • Stärkung von Autonomie und Selbstwertgefühl
  • Regulierung von Aktivität und Spannungsniveau
  • Stärkung der Ich-Funktionen (z.B. Unterscheidung von Phantasie und Wirklichkeit, Abgrenzungsfähigkeit)
  • Förderung von Kreativität und Phantasie
  • Raum und Zeit für das ungeborene Kind
  • u.a.

Für wen?

Musik hat ihre eigene Sprache, Rhythmen, Betonungen und Formen. Unausgesprochenes kann durch einfach zu spielende Instrumente oder über die Stimme hörbar gemacht werden. Daher ist Musiktherapie überall dort indiziert, wo der Ausdruck mit der Sprache nicht oder nur schwer möglich ist.
  • für (Schrei)Babies und deren Eltern
  • für Kinder und Jugendliche
  • für Erwachsene - Bereich Neurologie
  • für Schwangere / Sternenkindmütter
Für (Schrei)Babies und deren Eltern....
Wenn Ihr Baby viel schreit und unruhig wirkt, kann es sinnvoll sein den Focus auf ganzheitliche Förderung zu lenken. Viele Instrumente und die Stimme ermöglichen eine akustische und taktile, also ganzheitliche Stimmulierung. Viele Babies sprechen darauf sehr gut an.

Für Kinder und Jugendliche....
Wenn Ihr Kind wenig oder gar nicht spricht, oder Sie sich als Eltern machtlos fühlen, oder mit der Umwelt nicht zurecht kommen, dann kann Musik ein neuer Weg der Kommunikation und des Miteinanders sein.
Oder wenn Sie eine Überweisung vom Psychiater mit folgenden Diagnosen haben: Entwicklungsverzögerungen, ADHS, Autismus, Mutismus, Sprachentwicklungsverzögerungen, Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen; dann ist Musiktherapie eine gut geeignete Therapieform für Ihren Sohn / Ihre Tochter.

Für Erwachsene...
im NeuroRehabilitativen Bereich. Zum Beispiel nach einem Schlaganfall, einem Unfall, einer Gehirnblutung o.Ä. Dort, wo gerne Sprache wäre, jedoch nicht möglich ist, kann die Musik eine Brücke des Ausdrucks sein.

Für Schwangere / für Sternenkindmütter....
Die Schwangerschaft ist eine Phase vieler Veränderungen. Einerseits die sichtbare körperliche Veränderung, andererseits die unsichtbare psychische Entwicklung zur Mama. Diese Veränderungen können Unsicherheiten und Ängste auslösen. Viele Fragen können auftauchen. Plötzlich ist man "Risikoschwanger" oder Mama eines "Sternenkindes". Oder man spürt die Geburt des ersten, zweiten, dritten Kindes noch in den Knochen? Was nun?
Ich biete Ihnen an, Sie in dieser schwierigen Phase zu begleiten. Gefühle in Klänge, Rhythmen, Geräusche und Melodien zu verwandeln, kann Ihnen helfen, Ihren Weg weiter zu gehen.

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